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Team Price - News 2011

Interview: Andi Rutishauser

Welchen Sport hast Du vor dem Radsport betrieben?
Ich habe mit zwölf Jahren mit Skilanglauf angefangen. Bis 21 war Langlauf meine Hauptsportart ergänzt durch einige Berglaufwettkämpfe im Sommer. Da ich beim Laufen mehr Erfolg hatte und die Anfahrt zur nächsten Loipe vom Bodensee her aufwändig war, habe ich dann auf Laufen gewechselt. Zuerst habe ich an Stadt- und Langstreckenläufen teilgenommen, dann waren Waffenläufe für zwei Jahre mein Hauptziel, ehe ich mich auf die Marathondistanz konzentriert habe. Als Ergänzung zum Lauftraining bin ich damals schon etwas Rennrad gefahren. Zwischendurch gab es auch Phasen in denen ich keine Wettkämpfe bestritten habe und nur Rad- und Wanderausflüge gemacht habe.

Wie bist Du dazu gekommen Radrennen zu fahren?
Mein erstes Radrennen war 2005 das Mountain Champion in Niederbipp, noch ohne Lizenz. Nach etlichen Beschwerden beim Laufen war ab 2004 Radfahren meine Hauptsportart und ich bin vor allem gerne Pässe gefahren. Zufällig habe ich dieses Rennen entdeckt und habe das ausprobiert. Es hat Spass gemacht und ich wollte mehr Rennen fahren. Da es nur wenige Hobbyrennen gibt, löste ich eine Lizenz und bin im 2006 in Frauenfeld bei den Amateuren gestartet. Ich war ziemlich Stolz, dass ich es im Grupetto ins Ziel geschafft habe. In dieser Zeit bin ich auch immer wieder Rennen ohne Lizenz gefahren, wie zum Beispiel die Transalp-Woche, Alpenchallenge und einige Pässerennen im Ausland. Ein nächster grosser Schritt war 2008 das Erreichen der notwendigen Elitepunkte. Das hat dann zu den weiteren Schritten „Mannschaft suchen“, bei Alchimist-Skoda fahren und jetzt bei PRICE fahren geführt. 

In welchem Velo Club bist Du angemeldet?
Ich starte für den RMV Cham-Hagendorn. Bei der Suche nach einem Club für die Lizenz habe ich festgestellt, dass der RMV sehr aktiv ist und viel für den Nachwuchs macht. Ich muss allerdings sagen, dass ich momentan keine Angebote des RMV nutze.

Was könnte man verbessern, das weiterhin Jungfahrer weitermachen?
Entscheidend ist nach meiner Ansicht, dass jemand das Ganze organisiert und mit Herzblut und viel Engagement die Jungfahrer im Training und im Rennen betreut. So kann eine Gruppe von Fahrern entstehen, die sich gegenseitig motiviert und weitere Interessierte anzieht. Allerdings gibt es heute viel mehr sportliche und nicht-sportliche Freizeitangebote als früher, so dass sich die Jungen auf die verschiedenen Bereiche aufteilen und weniger zum Radsport finden.

Wo hast Du zum ersten Mal gewonnen?
Als Läufer habe ich zum ersten Mal ca. 1984 am Berglauf Arosa – Weisshorn bei den Junioren gewonnen. Als Radrennfahrer habe ich als Amateur am GP Ägerisee gewonnen, wobei mir erst im Ziel bewusst wurde, dass für Amateure eine eigene Wertung geführt wird.

Was ist der grosse Unterschied jetzt mit den besten Profis der Welt zu fahren?
Das Tempo in den Profirennen ist sehr unterschiedlich, mal wird gebummelt, dann wird wieder sehr schnell gefahren. Zudem sind die Rennen durch die Mannschaften viel besser kontrolliert. Bei Amateur- und Eliterennen ist das Tempo viel regelmässiger und etwas weniger hoch. Ich finde es zudem in einem Profifeld viel weniger gefährlich als in einem unruhigen Amateurfeld. Und es ist sehr interessant, das Verhalten der Besten zu beobachten und sich daran zu orientieren.

 

Interview: Samuel Horstmann

Welchen Sport hast Du vor dem Radsport betrieben?
Ich habe einige Jahre Judo gemacht und ich habe mich auch schon im Luftgewehrschiessen versucht. Letztlich hat mir aber beides nicht so viel Freude bereitet wie der Radsport.

Wie viele Jahre fährst Du schon Radrennen?
Ich bin vor 10 Jahren das erste auf dem Sattel eines Rennrades gesessen. Und dann auch gleich mein erstes Rennen gefahren.

Wie bist Du dazu gekommen Radrennen zu fahren?
Bei uns im Dorf gab es ein Schülerrennen. Mit dem uralten Rennrad meiner Mutter, welches ich auf dem Dachboden ausgegraben habe, bin ich dort gefahren. Dannach fing ich an, die Trainings zu besuchen und so hat es mich gepackt.

In welchem Velo Club bist Du angemeldet?
Seit 2 Jahren faher ich für den Velo Club Ägeri

Macht Dein Club viel für den Nachwuchs?
Ich für meinen Teil fühle mich sehr wohl in diesem Club. Ich werde viel mehr unterstützt als in Cham, wo ich vorher war.

Welches war Dein erstes Rennen?
Nach dem Dorf-Schülerrennen fuchr ich in der darauffolgenden Saison das Auffahrtskriterium in Diessenhofen. Dies war das erste mal, dass ich mich auf nationalem Niveau messen konnte.

Wie ist es dir da gegangen?
Ich wurde überrundet. Wenn man bedenkt, dass das Rennen nur 15 Runden oder so dauerte eigentlich ziemlich schlecht. Ich hatte aber auch überhaupt keine Ahnung vom Rennen fahren und einer der jüngsten. Dennoch hat es mir Spass gemacht und ich fuhr gerne weitere Rennen.

Wusstest du dann schon, dass Du weiter machen möchtest, oder kam das erst später?
Das kam erst später als ich auch regelmässig Rennen fuhr. Das war, als ich zu den Anfängern/U17 kam.

Wo hast Du zum ersten Mal gewonnen?
Mein erster grösserer, nationaler Sieg war an der Mannschaftszeitfahren Schweizermeisterschaft 2006 in Bätterkinden.

In welcher Kategorie hattest Du am meisten Erfolg?
Bei den Junioren war ich bis jetzt am meisten vorne vertreten. National, wie International. Aber ich habe ja jetzt noch die Möglichkeit 2 Jahre bei den U23 zu fahren, in denen ich mich au noch vorarbeiten kann. Und auch bei den Elite geht es jetzt darum Schritt für Schritt nach vorne zu kommen.

Wie haben sich die Rennen verändert seit Du vom Amateur zum Elitefahrer geworden bist?
Bei den Nationalen Rennen war für mich neu so organisiert im Team zu fahren. Auch die Tatsache, dass wir immer in der Favoritenrolle waren und so auch dementsprechend bewacht wurden und auch Verantwortung übernehmen müssen war für mich total neu.

Was ist der grosse Unterschied jetzt mit den Besten Profis der Welt zu fahren?
Bei den Profis ist es vor allem die Distanz. Die Rennen sind beinahe Doppelt so lange. Natürlich wird auch viel härter und schneller gefahren. Jedoch ist das ganze sehr kontrolliert. Es ist auch unglaublich im Windschatten von einem der Stars zu fahren, welche man eine Woche noch am Fernseher gesehen hat.

Welches war dein schönstes Erlebnis seit Du mit den Profis gefahren bist?
Als ich bei meinem ersten Profirennen beim GP Etruschi im Februar als jüngster Profi von Franco Ballerini und Paolo Bettini ausgezeichnet wurde.

 

Interview: Jan Keller

Welchen Sport hast Du vor dem Radsport betrieben?
Als ganz kleiner fuhr ich MTB, bevor ich den BMX Sport entdeckte. Nach 9 Jahren wechselte ich dann 2007 auf die Strasse und Bahn.

Wie viele Jahre fährst Du schon Radrennen?
Seit 2007 als älterer U17

Wie bist Du dazu gekommen Radrennen zu fahren?
Durch meinen Vater

In welchem Velo Club bist Du angemeldet?
RV Wetzikon

Macht Dein Club viel für den Nachwuchs?
Ja, der Club hat eine gut organisierte Radsportschule und ein U17&U19 Team.

Welches war Dein erstes Rennen?
Ich fuhr 2005 die Zürcher Volksmetzgete mit meinem Vater. 2007 fuhr ich in Brissago mein erstes Lizenzrennen.

Wie ist es dir da gegangen?
Ich war sehr nervös, doch es lief mir eigentlich sehr gut. Allerdings dachte ic das Ziel sei 500m weiter vorne, da dort der Start war. Ich wurde 7ter.

Wo hast Du zum ersten Mal gewonnen?
Das war 2007 in Schwarzhäusern. Zwei Tage zuvor fuhr ich am GP Osterhas das erste Mal aufs Podest.
Ich erinnere mich noch genau an denn Sieg und das Gefühl.

In welcher Kategorie hattest Du am meisten Erfolg?
Das ist schwer zu sagen, ich hatte bis anhin in jeder Saison einige schöne Erfolge. 2007 gewann ich rund 10 nationale Rennen. 2008 gewann ich das Weisse Trikot an der Waadtlandrundfahrt. 2009 gewann ich den Junioren Weltcup in Axel. 2010 wurde ich unter anderem U23 Vize-Europameister im Punktefahren auf der Bahn.

Wie haben sich die Rennen verändert seit Du vom Amateur zum Elitefahrer geworden bist?
Ich konnte erste wenige Eliterennen bestreiten, da ich erst im August den Stagiere Vertrag mit Price - Your Bike abschliessen konnte. Aber die Rennen gefallen mir viel besser. Sie sind schneller und taktischer.

Was ist der grosse Unterschied jetzt mit den Besten Profis der Welt zu fahren?
Mein erstes Profirennen in Veneto war eine super Erfahrung. Am Anfang war es sicherlich ein etwas komisches aber auch schönes Gefühl gegen die Profis aus dem Fernsehen zu fahren. Ich hatte keinen Druck als jüngster Fahrer, wollte aber doch sehen was bereits möglich ist. Die Rennen sind teilweise extrem schnell und die Rennen werden vielfach von den grossen Teams gesteuert.

Welches war dein schönstes Erlebnis seit Du mit den Profis gefahren bist?
Sicherlich mein erstes Profirennen in Veneto, bei welchem ich auf den guten 23. Rang fuhr.

 

Interview: Loic Aubert

Du warst an der Neukaledonien Rundfahrt diesen Herbst, erzähl mal einige Geschichten darüber?
Oui, j'ai participé au Tour de Nouvelle-Calédonie avec l'équipe nationale. C'est une très belle course de 10 étapes pour un total de 1'200 km environ. Le niveau est relevé et les parcours difficiles, avec beaucoup de cols ! J'ai attaqué très fort les 4 premiers jours et j'ai réussis à prendre le maillot de leader, malheureusement qu'un seul jour. Pendant les derniers jours, je suis tombé malade et je n'avais plus beaucoup de force. Je termine 12ème au classement général mais cette course à été une bonne expérience pour la suite de ma carrière et aussi un très bon entrainement en fin de saison !

Wie ist es wenn mal plötzlich Leader eines Etappenrennen ist?

Devenir leader d'une course par étape n'est pas une chose facile. On doit assumer la course et supporter la pression. Mais de cette façon on apprend à courir avec la tête et à faire confiance à son équipe. La stratégie devient très importante. Pour moi c'était la première fois d'être leader du classement général donc je pense mieux faire la prochaine fois !

Wie haben Deine Kollegen im Team diese Situation gemeistert?
Toute l'équipe était très contente, les coureurs autant que les membres du staff. Avoir le leader d'une course dans une équipe c'est toujours bien et gratifiant, même si cela donne du travail pour tous les coureurs ! Ils ont tous fait leur maximum pour contrôler le peloton et me protéger. Malheureusement cela n'a pas marché, le final était vraiment nerveux et on ne pouvait pas aller chercher chaque coureur à chaque fois !

Bei den Amateuren warst Du im Alchimist Team bis Du Elite wurdest, dieses Jahr beim Continental-Team PRICE, dann auch an vielen Profirennen, wie war dieser Prozess für Dich?
Oui, j'ai parcouru beaucoup de chemin depuis 2008 jusqu'à 2010. J'ai passé de junior à amateur puis directement en contiental avec Price. Il est clair que je m'entraine de plus en plus, que je fais de plus en plus attentions aux détails qui permettent de progresser. Mais Price m'a permis de faire un programme idéal pour une première année à ce niveau avec des courses U 23, des courses élites et quelques courses pro. Il faut faire attention de ne pas en faire trop et toujours être top motivé !

Welches war für Dich das schönste Erlebnis an so einem Profirennen?
Au GP Nobili Rubinetterie, j'ai pu participer à la course, attaquer dans le final en compagnie de très bon coureur comme Van Summeren ou Ivan Basso. J'ai pu être actif et devant jusqu'à la fin ! Pour moi c'est important de se montrer, d'attaquer et de faire le spectacle. Suivre les autres ne m'intéresse pas !

Welche Ziele hast Du im 2011?
Pour 2011, je veux être au top sur des courses précises, comme Paris-Roubaix U 23 ou la Flèche du Sud au Luxembourg. Je veux me montrer, faire la course devant et faire mal aux autres. Pour les courses 1.1, je veux faire de mon mieux et essayer d'aller chercher des places au sprint si je suis encore frais dans le final ... Pour 2011, je veux progresser dans tous les niveaux et que l'on me remarque...

 

 
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