Interview: Nicolas Schnyder
Wie hast du dich auf die neue Saison vorbereitet? Im November habe ich die drei Radquerrennen, welche von meinen Club VC Lancy organisiert wurden, aus Spass und für meine Technik zu verbessern mit gemacht. Im Dezember war das Wetter oft zu schlecht zum trainieren, also habe ich wieder mein Quervelo benutzt, war sehr oft auf der Rennbahn in Genf. Habe mich aber auch mit Fitness und Langlauf fit gehalten. Im Januar habe ich viel Ausdauertrainings mit 10 Tage Trainininglager in Alicante gemacht.
Was sind deine Ziele für dieses Jahr? Hoffentlich noch bessere Resultate als letztes Jahr, wieder eine konstante Saison und einige Rennen gewinnen!
Wie waren Deine Eindrücke als Leader bei der Tour de Savoie 2010? Ich war zwei mal Gesamtleader aber nie bis zum Schluss, weil es schwer ist das Leadtrikot zu verteidigenl. Bei der Tour de Savoie habe ich die erste Etappe gewonnen und wurde sogleich mit dem Leadertrikot eingekleidet. Das war es ein grosse Motivation für die anderen Etappen, ich wurde noch stäker und mit der grossen Hilfe von Teamkollegen Elias Schmäh und Bernhard Oberholzer, konnte ich das Trikot bis zum Schluss behalten.
Was wurde anders vom Helfer zu einem Teamleader? In den zwei Jahren als ich bei Chambéry-Ag2r gefahren bin, habe ich immer meinen Leader bei Tour de Savoie geholfen und wir haben zwei mal gewonnen, Bonnafond in 2008 und Gastauer in 2009. Es war eine wichtige Erfahrungen für mich um 2010 selber zu gewinnen!
Wie hast du die Mallorca-Challenge erlebt? Es war ein super Rennen nur mit grossen Mannschaften, neue Erfahrungen für mich. Meine Form war noch nicht 100% und es war schwierig für die erstes Rennen. Aber jetzt ist meine Saison 2011 offen und nach diesen Rennen bin ich sicher, dass meine Kondition stimmt und bin sehr motiviert für die nächsten Rennen!
Welche Profis haben dich letzte Woche auf den Strassen von Mallorca am meisten beeindruckt? Nicht speziell ein Profi aber das Niveau des ganzen Feldes, das sehr hoch war. Besonders auf den flachen Streckenteilen, wenn das Feld gefahren ist, war es fast unmöglich etwas zu tun oder sogar anzugreiffen! Im Aufsteig war der Rythmus schnell aber das Feld war noch ganz kompakt, viele Profis haben das gleiche Niveau. Deshalb war die Position vor dem Aufstieg sehr wichtig!
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