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Gold und Silber als Lohn nach einem harten Stück Arbeit

Das Rennen begann schlecht für Bernhard Oberholzer, bereits in der zweiten von 18 Runden à 8.6km hatte er einen Plattfuss. Da das Schweizer Team-Auto in der Autokolonne gut positioniert war, konnte das Rad von Mechaniker Marius Couillandre sofort ausgetauscht werden. Bernhard fand schnell wieder den Anschluss zum Feld, das am Anfang ordentlich aufs Tempo drückte. Der äusserst kurvige Kurs stellte deshalb auch grosse Anforderungen an die Fahrer der Team-Wagen, der Spitzname der Strecke - “Monte-Carlo” - kommt nicht von ungefähr. Bereits nach wenigen Runden wurde zum ersten Mal attackiert, die Ausreisser konnten aber vom Feld wieder eingeholt werden. Eine Siebnergruppe mit Bernhard Oberholzer und Patrick Schelling konnte sich in der sechsten Runde vom Feld absetzen. Dank der perfekten Teamarbeit der beiden anderen Schweizern Christian Andres und Lionel Wüst, die das Tempo des Feldes über zwei Runden kontrollierten und tief hielten, konnte die Fluchtgruppe einen Vorsprung von über zweieinhalb Minuten herausfahren. Die glühende Hitze (ca. 35 Grad) und die hohe Luftfeuchtigkeit zollten ihren Tribut, die Fluchtgruppe schrumpfte bis fünf Runden vor Schluss auf drei Fahrer zusammen. Bernhard und Patrick waren immer noch mit von der Partie, zusammen mit dem Japaner Genki Yamamoto. In der letzten Runde liessen die beiden Schweizer nichts mehr anbrennen und fuhren schliesslich mit 24 Sekunden Vorsprung gemeinsam und überglücklich ins Ziel.

Text Quell: http://www.shsv.ch/assets/files/Universiaden/Sommeruniversiaden/Shenzhen/sznews4_web.pdf

 
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